Anfangs Top – am Ende Flop
Glänzend aufgelegt präsentierten sich die Volleyballer des VFR Klosterreichenbach zu Beginn beim Abschlussspieltag in Bernloch auf der Schwäbischen Alb.
Gleich in der ersten Partie traf man auf den Tabellenführer aus Weilheim. Zwar unterlag man in Satz 1 noch knapp, danach aber fand der VFR immer häufiger die Lücken in der Feldabwehr des Gegners und fügte dem SV Weilheim die erst zweite Saisonniederlage zu. Auch gegen den zweiten Aufstiegsaspiranten aus Rohracker zeigten sich die Murgtäler unbeeindruckt, trugen souverän ihre Angriffe vor und landeten einen ungefährdeten 2:0 Erfolg.
Um die Minimalchance auf den Aufstieg doch noch zu verwirklichen, waren noch zwei weitere Siege nötig.
Doch immer mehr machte sich das Fehlen von 4 Stammkräften bemerkbar und gegen das Team der Uni Hohenheim musste man unglücklich die Segel streichen. Jeweils zu Beginn geriet man unnötig in Rückstand, der jeweils nicht mehr aufgeholt werden konnte. Mit 23:25 und 22:25 platzten alle Aufstiegsträume. Die Spannung war dahin und etwas Niedergeschlagenheit machte sich breit.
Danach wollte man gegen den gastgebenden SSV Bernloch einen guten Abschluss der Rinde erreichen. Doch es kam ganz anders. Bernloch zeigte sich frisch und zielstrebig, nutzte die Fehler der VFR Sechs immer wieder geschickt aus und siegte verdient mit 2:0.
Das zweite Jahr der noch jungen VFR – Truppe im Spielbetrieb hat eindeutig gezeigt, dass sie mit jedem Gegner mithalten können, nur hapert es noch an der fehlenden Konstanz, damit man sich dauerhaft an der Tabellenspitze etablieren kann. Dies versucht Trainer Frank Mohrlok nun mit einer Systemumstellung zu erreichen.
VFR: Anna-Lisa Haist, Franziska Haist, Ramona Haist, Lena Salzmann, Simon Frey, Mirco Schmidt u. Frank Mohrlok.